Traffic mit Google Analytics – Content optimieren

Google Analytics nutzen, um mehr Traffic zu bekommen –
Lektion 1: Content optimieren

Mehr Besucher ist der Wunsch von vielen Webseiten-Betreiber, vor allem, wenn diese damit Geld verdienen möchten.

Natürlich auch im Rahmen der Nischenseiten (Gewinnspiel / Landingpages) ist es notwendig, dass man mehr Traffic bekommt.

Die Frage ist nur, wie macht man das?
Viele konzentrieren sich allein auf SEO und andere Vermarktungsmethoden.

Ich möchte in dieser kleinen Blogreihe zeigen, wie man auch mit den Daten aus Google Analytics bzw. den daraus gewonnenen Erkenntnissen den Traffic steigern kann.

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Teile der Artikel-Serie:
1. Content optimieren

2. Nutzungserlebnis verbessern

3. Besucher kennenlernen & Potentiale

4. Webmaster Tools Daten nutzen


Google Analytics richtig nutzen, um mehr Traffic zu bekommen

Google Analytics ist beliebt und mittlerweile auch im deutschsprachigem Raum, relativ rechtssicher einsetzbar, wenn man sich unter anderem an die Datenschutz-Vorschriften haltet.

Setzt man Google Analytics ein, bekommt man ein Füllhorn an Daten, welche aber meistens gar nicht genutzt werden.

Es ist natürlich nicht notwendig jede Auswertung in Google Analytics auswendig zu kennen, aber es gibt eben noch mehr als nur die Anzahl der Besucher und der Seitenaufrufe.

Im ersten Teil dieser Beitrags-Reihe möchte ich deshalb etwas genauer auf ein paar Auswertungen eingehen und zeigen, wie man diese statistischen Daten praktisch nutzen kann, um seinen Traffic zu steigern.

Dafür nutze ich die Daten um verschiedene Optimierungen und Verbesserungen umzusetzen.

Zuvor aber noch eine kurze Anmerkung zum Thema “mehr Traffic”. Ob “mehr Traffic” wirklich das primäre Ziel ist, hängt natürlich auch von den eigenen Zielen ab.
Alle die über Werbung Geld verdient, ist sicher an mehr Seitenaufrufen interessiert, im Gegensatz zu denen die dagegen Affiliate-Marketing betreiben.

Generell ist es aber meist eines der Hauptziele mehr Traffic zu haben. Die im Folgenden beschriebenen Tipps sollten aber unter Beachtung der eigenen Ziele betrachtet und genutzt werden.

1. Content optimieren

Die Inhalte der eigenen Webseite haben den größten Anteil am Erfolg und somit auch am Traffic. Deshalb sollte man Google Analytics nutzen, um den eigenen Inhalt zu verbessern.

Das kann man zum Beispiel auf den folgenden Wegen tun:

  • Top-Themen

     

     

    Eine wichtige Statistik ist die Aufrufe der einzelnen Seiten der eigenen Webseite.

    Unter “Verhalten > Website-Content > Alle Seiten” bekommt man eine Auflistung aller Artikel/Seiten und die jeweiligen Daten.

    Z.B. die insgesamten Seitenaufrufe im gewählten Zeitraum, was natürlich schon mal sehr gut zeigt, wie beliebt ein Inhalte ist. Artikel, die sehr häufig aufgerufen werden scheinen Themen zu behandeln, nach denen große Nachfrage besteht.

    Beliebte Artikel sollten genutzt werden, um thematisch passende weitere Artikel zu schreiben.

  • Einstiegsseiten

     

     

    Im selben Bereich gibt es weitere interessante Infos. Unter “Verhalten > Website-Content > Zielseiten” bekommt man z.B. eine Liste der Seiten, über die die meisten Besucher auf die eigene Webseite gekommen sind.

    Das unterscheidet sich teilweise von der Liste der meistgelesenen Artikel. Einstiegsseiten könnte man optimieren, um neue Besucher noch besser zu “begrüßen” und ihnen weiterführende Artikel schmackhaft zu machen.

    Klickt man auf eine der Seiten, dann sieht man dazu noch mehr Infos, wie z.B. die Quellen und die ggf. verwendeten Keywords.

    Top-Zielseiten sind die Tore zur eigenen Webseite. Diese sollten neue Besucher besonders gut willkommen heißen und ihnen weitere Inhalte schmackhaft machen.

  • Ausstiegsseiten

     

     

    Unter “Verhalten > Website-Content > Ausstiegsseiten” erfährt man dagegen, auf welchen Seiten die meisten Besucher die eigene Webseite verlassen.

    Das kann auf ein Problem hindeuten. Je näher die Anzahl der Ausstiege an die Zahl der Seitenaufrufe für diese Seite herankommt, umso eher sollte man sich das genauer kontrollieren und verbessern.

    Kann man weiterführende Links einbauen, um die Besucher zum Anschauen weiterer Seiten/Artikel zu bewegen?

    Liegen die Ausstiege z.B. an einem Affiliate-Links oder an AdSense? Das wäre nicht so schlimm, denn schließlich wollen wir Geld verdienen.

    Analyse der häufigsten Ausstiegsseiten und ggf. eine Optimierung, um Besucher länger zu halten.

  • Keywords

     

     

    Leider nicht mehr wirklich gut zu gebrauchen sind die Angaben zu den Keywords. Unter “Akquisition > Keywords > Organisch” findet man die Auflistung aller Suchbegriffe, die bei Google und Co. eingegeben wurden, bevor die Besucher dann zu unserer Webseite gelangt sind.

    Der Anteil von “not provided” ist aber mittlerweile extrem hoch. Bei mir sind es etwas mehr als 70%. Hat man bereits viel Traffic, kann man aber auch mit den übrigen Keywords noch etwas anfangen.

    So wäre eine Möglichkeit z.B. das man beliebtet Suchbegriffe in neuen Artikel nutzt oder auch bestehende Artikel dahingehend etwas optimiert.

    Im Zuge der Artikelserie zeige ich aber eine Möglichkeit, wieder an alle Keywords zu kommen.

    Die beliebtesten Suchbegriffe geben ebenfalls Hinweise auf populäre Themen und bilden damit die Grundlagen für neue Artikel.

  • gewünschte Themen

     

     

    Nicht zensiert sind die Suchbegriffe, die die Leser in der Website-eigenen Suche eingeben. Diese findet man unter “Verhalten > Site Search > Suchbegriffe”.

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    Die Leser suchen nach Wunschthemen

    Das muss zwar erst aktiviert werden, dann aber bekommt man angezeigt, nach was die Nutzer suchen.

    Oft sind das Inhalte, die entweder noch nicht vorhanden oder schlecht zu finden sind. Entsprechend kann man hiermit also Ideen für neue Artikel (natürlich besonders dann, wenn häufig nach einem Thema gesucht wird) finden. Das sind natürlich ganz besonders interessante Themen, wenn die Besucher danach schon vermehrt suchen.

    Man sieht natürlich auch, welche Inhalte man besser verlinken und präsentieren sollte. Sonst verschenkt man unnötig Potential.

    Wie wichtig eine gute Suche ist, zeigt der Wert Suchtiefe. Dieser Wert gibt an, wie viele Seiten Nutzer der Suche im Schnitt angeschaut haben, nachdem sie eine Suche durchgeführt haben. Und wenn sie etwas passendes gefunden haben, bleiben Sie natürlich auch länger.

    Eine Suchfunktion ist an sich sehr wichtig und zudem bekommt man dadurch sehr gute Tipps für neue Inhalte.

  • So geht es weiter

    Im nächsten Teil dieser Artikelserie gehe ich darauf ein, wie man mit Google Analytics das Nutzungserlebnis verbessern kann.

    Fazit

    Mit nüchternen statistischen Daten kann man also bereits viel anfangen.

    Neben den offensichtlichen Angaben zu Besucherzahl und Seitenaufrufen bietet Google Analytics viele Ansätze für neue Content-Ideen, aber auch die Optimierung der bestehenden Inhalte.

    Das ist ein guter erster Schritt, der sich auf alle Fälle lohnt.




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