Traffic mit Google Analytics – Webmaster Tools Daten

Google Analytics nutzen, um mehr Traffic zu bekommen –
Lektion 4: Webmaster Tools Daten

Im aktuellen 4. Teil meiner Blogserie zeige ich, wie man Google Analytics noch besser nutzen kann, indem man auf Daten der Google Webmaster Tools zurückgreift.

Aus welchem Grund man das macht und was das bringt erfahrt ihr im Folgenden.

Außerdem gehe ich auf Optimierungsmöglichkeiten ein, die dadurch entstehen.

 

Teile der Artikel-Serie:

1. Content optimieren

google-webmaster-tools-daten-nutzen2. Nutzungserlebnis verbessern

3. Besucher kennenlernen & Potentiale

4. Webmaster Tools Daten nutzen

Google Webmaster Tools & Google Analytics

Hier im Blog gab es schon eine kleine Einführung in die Google Webmaster Tools.

Ein Vorteil der Google Webmaster Tools ist, dass dort auch Daten über die Suchmaschinen-Rankings der eigenen Webseite gesammelt werden.

Darüber hinaus werden in den Google Webmaster Tools wirklich alle Keywords angezeigt, zu denen die eigene Website gefunden wird. Es gibt hier also kein “(not provided)”, welches in vielen Google Analytics Auswertungen ja schon 90% und mehr ausmacht und die Keyword-Auswertung dort fast unsinnig macht.

Um die Webmaster-Tools Daten nutzen zu können, muss man diese jedoch erst mit Google Analytics verknüpfen. Dazu geht man in Google Analytics auf “Verwalten” und dann bei der entsprechenden Property auf “Property-Einstellungen”.

Ganz unten auf der folgenden Seite sieht man das:

analytics-webmaster-tools

Nach dem Klick auf “bearbeiten” werden einem die Internetseiten angezeigt, die man in den Google Webmaster Tools bereits angelegt hat.

(Wichtig: Google Analytics und Google Webmaster Tools müssen mit den selben Zugangsdaten genutzt werden. Sonst kann man diese nicht verknüpfen.)

Nun wählt man die geeignete Domain aus und klickt auf “Speichern”. Das war es schon. Ab sofort kann man in Google Analytics auf die Google Webmaster Tools Daten zugreifen.

Mehr Keyword-Daten

Nun kann man unter “Akquisition > Suchmaschinenoptimierung > Suchanfragen” auf neue Daten bezüglich eurer Keywords in Google zugreifen.

Dort sieht man alle Suchbegriffe, bei denen man in der Vergangenheit in der Google Suche gefunden wurde. Das sind natürlich deutlich mehr als in der Analytics-Statistik selbst.

Zum Vergleich: Für Blogprojekt.de zeigt Analytics im März 526 Keywords an, über die Besucher gekommen sind. Die Google Webmaster Tools Daten listen dagegen 6.868 Keywords auf, bei denen mein Blog wenigstens angezeigt wurde und immerhin 1.351 Keywords, bei denen mindestens 1 mal geklickt wurde.

Man bekommt also deutlich mehr Keywords angezeigt.

analytics-webmaster-tools_2

Zu jedem Keyword sieht man die Impressionen (wie oft wurde bei diesem Keyword eine Seite meiner Domain in den Suchergebnissen (SERPS) angezeigt), die Klicks (wie oft wurde eines meiner Suchergebnisse bei der Suche nach diesem Keyword angeklickt), diedurchschnittliche Position und die Klickrate (CTR).

Diese Daten sind gerundet, was ihnen aber nichts von ihrer Nützlichkeit nimmt.

Klickrate optimieren

Am besten bekommt man mehr Besucher, wenn man die Klickrate steigert. Das ist die fünfte Spalte in diesem Bericht.

Je höher die Klickrate ist, umso besser, auch wenn man dabei auch die durchschnittliche Position berücksichtigen sollte.

Steht man auf Position 1, dann sind Klickraten von 30-50% normal. Steht man im Schnitt auf Position 10, dann ist 1% nicht ungewöhnlich.

Ich rate hier einen Filter anzuwenden, um nur Keywords angezeigt zu bekommen, die z.B. mindestens 500 mal in den Suchergebnissen angezeigt wurden.

Dann sortiere ich die Tabelle nach “Durchschnittliche Position” und schaue mir den “CTR”-Wert an.

Fällt hier ein Keyword negativ aus dem Rahmen (also z.B. nur 5% Klickrate, obwohl es auf Position 1 steht), dann sollte man sich anschauen, wie das dazu gehörige SERP-Snippet aussieht.

analytics-webmaster-tools_3

Der TITLE und die META DESCRIPTION sind hier die ersten Optimierungsansätze, die für eine bessere Klickrate sorgen können.

Auch die Autorenkennzeichnung sorgt meist für höhere Klickraten.

Position optimieren

Auch nützlich ist dieser Report, um wichtige Keywords mit viel Potential zu identifizieren.

Dafür stellt man im Filter ein, dass man nur Keywords angezeigt bekommen will, die mehr als 500 Impressionen hatten und eine durchschnittliche Position größer als 10.

Als Folge bekommt man Traffic-starke Keywords angezeigt, die kurz vor dem Sprung in die Top 10 stehen.

Für diese Keywords (bzw. die Seiten, mit denen man dafür rankt) rentiert sich zusätzlicher SEO-Aufwand, um sie auf die erste Seite zu bekommt.

Möglich wären z.B.: bessere OnPage-SEO, interne Verlinkung, neue Backlinks setzen, Artikel im Social Web teilen …

Natürlich könnte man dazu auch einen neuen Artikel schreiben und mit dem bestehenden verlinken.

Landing Pages

Eine weitere Auswertung mit Daten aus den Google Webmaster Tools findet man unter “Akquisition > Suchmaschinenoptimierung > Zielseiten”.

Hier geht es nicht um die Keywords, sondern um die eigenen Unterseiten, und wie diese in den Google Suchergebnissen angezeigt werden.

In der Regel sind die Werte für “Impressionen” hier höher, da ja eine Unterseiten meist für mehrere Keywords in den Suchergebnissen rankt.

analytics-webmaster-tools_4

Auf diese Art findet man die Seiten heraus, die in Google am häufigsten angezeigt werden und aus diesem Grund auch am lohnensten sind.

Die am meisten aufgerufenen Seiten sind mit Sicherheit auch die, die man als erstes optimieren sollte.

Allerdings ist das nicht ganz so einfach, da hier ja nicht nach einzelnen Keywords unterschieden wird. Die Werte Klicks, durchsch. Position und CTR umfassen ja viele Keywords.

Deshalb muss man herausfinden, für welches Keyword die Seite am häufigsten in Google rankt. Das kann etwas Aufwand verursache, aber wenigstens für die sehr häufig in den SERPS auftauchenden Seiten mit relativ geringer durchschnittliche Position und CTR lohnt sich das.

Und dann setzt man wieder die wichtigsten Onpage- und Offpage-Optimierungsmaßnahmen um.

Fazit

Durch die zusätzlichen Daten aus den Google Webmaster Tools kann man wichtige und vielversprechende Google-Rankings eruieren und die dazugehörigen Seiten optimieren.

Das bringt mehr Traffic und das ist ja das Ziel dieser Beitragsserie.

Einen Nachteil gibt es dennoch. Die Daten aus den Google Webmaster Tools sind ca. 2-3 Tage alt. Man bekommt also frühestens Mittwoch die Daten von Montag zu sehen.

Aber abgesehen davon, kann man diese Daten wirklich sinnvoll nutzen.

 

 




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