Soll man Affiliate-Links maskieren oder nicht?

Normalerweise sehen Partnerlinks von Affiliateprogrammen recht kryptisch und lang aus.
Sollte man diese Partnerlinks einfach so einbauen oder diese Links doch eher maskieren?

In diesem Artikel gehe ich genau dieser Frage und zeige an einem Beispiel den Effekt und gebe Plugin-Tipps.
 

Affiliate-Links ein Problem?

Ein Beispiel für einen Affiliate-Link von z.B. Affilinator:


<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=598495&site=4198&type=b4&bnb=4" target="_blank">
 

Nicht nur das es nicht sehr schön aussieht, ist er auch eher lang.

An der Partner-ID kann man erkennen, dass es sich hier um einen Partnerlink handelt.

Leider ergeben sich dabei folgende Nachteile:

  • Vertrauen
    Im normal Fall klicken User nicht gern auf lange und unbekannte Links. Bei bekannten Anbietern wie z.B. Amazon wird das eher weniger ein Problem sein, weil Amazon sehr bekannt ist.

    Aber bei vielen anderen Affiliate-Links kennen die User das Linkziel nicht und werden daher einen elend-langen Link dann eher weniger oft klicken. Zudem sinkt das Vertrauen und wird dazu führen das weniger Leute auf den Link klicken.

  • Erkennbar
    Zudem ist der Link erkennbar. Anhand der Partner-ID im Partnerprogramm-Link oder bestimmter typischre Begriffe in der URL (wie z.B. “ref=”) erkennen zumindest manche Nutzer, dass es sich um einen Affiliate-link handelt.

    Hier reicht es diesen Teil des Links einfach zu entfernen. Der Nutzer kommt dann trotzdem zum Ziel, aber eine Vergütung wird es dann nicht geben.

  • Änderungen
    Stell Dir vor, du baust den selben Affiliate-Link in 20 unterschiedliche Unterseiten ein. Dann ändert der Merchant (Anbieter) seine Partner-Links und Du musst 20 Artikel manuell den Affiliate-Link anpassen.

    So etwas ist sehr ärgerlich. Eine Lösung ist, durch das Maskieren mit einem Plugin, ersparst du dir diese Arbeit und brauchst den Link nur ein einziges mal ändern.

  • andere Verwendungszwecke
    Auch nicht zu vergessen ist z.B. der Einbau von Affiliate-Links in eMail-Newsletter und Social Web Dienste. Da wird meistens der eigentliche Link angezeigt (z.B. in Twitter und in Text-eMails) und nicht der komische lange Linktext.

    Das sieht dann nicht nur furchtbar aus, sondern würde häufig auch dazu führen, dass der Link nach einem Zeilenumbruch (durch die Länge) nicht mehr funktioniert.

Es gibt viele Gründe, warum es Sinn macht, Affiliate-Links zu maskieren.

Allerdings solltest du man auch bedenken, dass du die eigenen User damit auf die falsche Fährte lockt. Es ist nichts illegales dabei, einen Link zu maskieren. Aber es könnte passieren das der ein oder Andere verärgert ist, wenn er auf einen Link klickt, der anscheinend auf eine Seite innerhalb eines Blogs oder der selben Website zeigt und dann auf einer externen Website landet.

Und solange das Angebot fair ist und die erscheinende Seite das Produkt oder die Leistung enthält, die der User sucht, sollte es keine Probleme geben.
 

Affiliate-Links bringen keine Nachteile mit

Manche User entfernen den Referrer aus einer Affiliate-URL. Dabei machen Affiliate-Links aus Kundensicht überhaupt keinen Unterschied.
Ein Produkt kostet genauso viel wie mit einem normalen Link. Nur für den Merchant und natürlich den Affiliate macht es einen großen Unterschied. Der Merchant verdient beim einer Bestellung über einen Affiliate-Link weniger, da er vom Kaufpreis die Affiliate-Provision abtreten muss.
Deshalb ist es umso unverständlicher, dass viele Nutzer den originalen Affiliate-Link manuell abändern und den Affiliate-Referrer entfernen.
Durch die Maskierung verhindert man das.
 

Und wie funktioniert die Maskierung?

Man kann die Maskierung natürlich auch per Hand vornehmen. Dafür wird in der htaccess-Datei einfach ein Befehl hinterlegt, der eine bestimmte URL auf eine andere weiterleitet.

So könnte man einstellen, dass die eigentlich nicht existierende URL “www.marketingsolution.at/affiliate-produkte” auf die oben dargestellte Affilinator-Partner-URL automatisch weitergeleitet wird.

So legt man also eine fiktive URL an, welche die eigene Domain enthält und leitet diese dann automatisch auf den richtigen Affiliate-Link weiter.

Nun kann der User vor dem Klick auf den Affiliate-Link nur die fiktive URL sehen und wird aber dann nach dem Klick blitzschnell auf die richtige URL weitergeleitet.

 

Wie maskiere ich?

Per Hand würde ich das aber nicht machen. Dafür gibt es mehrere Alternativen.

Link Shortener

Hier könnte man einen Link-Shortener nutzen. Service-Anbieter wie z.B. bit.ly verkürzen kostenlos eine URL. Am Ende erhält man eine URL die in der Art “bit.ly/G435SD&rdquo so aussieht;.

Damit wäre der lange Affiliate-Link versteckt. Diese Methode hat aber Nachteile.

Es wäre immer noch eine externe URL und damit wäre das Vertrauen eben nicht so hoch. Darüber hinaus kann man diese URL nicht im Nachhinein anpassen.

Plugin

Wenn man mit z.B. WordPress arbeitet, kann man ein WordPress Plugin names “Pretty Link“ nützen. Damit kann man einfach im WordPress Admin neue maskierte Links erstellen und dann baut man diese einfach als maskierte Links in die eigenen Beitrag ein.

Ein großer Vorteil ist, wenn sich ein Affiliate-Link geändert hat, musst du diesen nur noch einmal im Admin anpassen und nicht auf jeder Seite, wo du ihn eingebaut hast.

Außerdem bietet dieses Plugin auch ein Klick-Statistik, was für die erste Auswertung recht brauchbar ist.

Alternativen wären z.B. das Plugin “Simple URLs“.

Ich werde mir zu einem späterem Zeitpunkt noch ein andere Software- und Plugin-Lösungen anschauen und vorstellen.

 

Meine persönlichen Erfahrungen mit maskierten Links

Ich habe bei einem Affiliateprogramm die Link-Maskierung ausgeführt. Das Partner-Programm hatte ich schon länger im Einsatz, aber unmaskiert.

Da kamen am Tag im Schnitt 5 Leads bei rum.

Nun habe ich mit Pretty Link den Affiliate-Link maskiert und den alten Affiliate-Link durch den neuen ersetzt. Und plötzlich haben sich die Leads pro Tag fast verdoppelt.

Ich besitze zwar keine offiziellen Studien hierzu, aber aus meiner eigenen Erfahrung kann ich die Maskierung nur empfehlen. Es macht sich direkt im Geldbeutel bemerkbar!




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